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Eltern-Kind Wochenende

Eltern-Kind Tag 2017

Eltern und Kinder betrachten das Ergebnis einer Gruppenaufgabe
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Endlich konnte wieder ein Eltern-Kind-Tag in unserer Schule stattfinden - Samstag, 4.3.2017!
Wir vom Team haben uns über die vielen Anmeldungen gefreut, leider sind dann doch nicht alle gekommen.
Wir haben uns am Samstagmorgen zum gemeinsamen Frühstücken in der Eingangshalle getroffen. Da saßen wir und ließen es uns schmecken - eine bunte Mischung aus Schülern, Geschwistern, Eltern, Großeltern, FSJLinnen, BuFDi, Krankenschwester, Physiotherapeutin und 2 Sonderschullehrerinnen. Nach dem Frühstück ging es mit allen gemeinsam in den Personalraum zur Begrüßung mit einem Tanzlied und alle haben sich kurz vorgestellt. Die Kinder durften dann mit den BetreuerInnen in das Piratenschiff und in die Bärenhöhle. Die Eltern und wir vom Team haben uns im Gesprächskreis getroffen. Bevor es in die Mittagspause ging, haben wir noch einen kleinen Kreistanz gemacht – gar nicht sooo einfach, dass wir alle in die gleiche Richtung und im Takt gingen. In der Mittagspause haben wir uns mit leckeren mitgebrachten Salaten und Aufstrichen gestärkt. Die Kinder durften im Anschluss - heiß erwartet – auf Fahrrädern und Kettcars fahren. Die Erwachsenen haben jeweils zu zweit einen Spaziergang gemacht und sich über verschiedene Fragen ausgetauscht. Als letzte gemeinsame Aktion hat jede Familie ihre Wohnung gemalt und Familienmitglieder geknetet. Anschließend haben sie ihr „Bild“ den anderen Familien vorgestellt.
Alle waren geschafft und hatten einen tollen Samstag in der Schule verbracht.

Eltern und Kinder sitzen gemeinsam im Kreis, unterhalten sich und treffen Absprachen
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Kontakte und Begegnungen mit Eltern bilden einen wesentlichen Schwerpunkt unserer täglichen Arbeit. Durch das große Einzugsgebiet unserer Schule sind Begegnungen für Eltern und uns zeitraubend und nur für wenige Familien regelmäßig möglich. Auch der Kontakt der Eltern untereinander ergibt sich meist nicht von selbst.

Voraussetzung für den ganzheitlichen und wirksamen Erfolg der Förderung von entwicklungsbeeinträchtigten Kindern ist die Miteinbeziehung der Familie und die Fragestellung nach den besonderen Bedingungen im familiären Zusammenleben.

Besonders Mütter von behinderten Kindern sind einer extrem physisch und psychischen Belastung in ihrer Mehrfachrolle als Berufstätige, Ehefrau, Mutter und Co-Therapeutin ausgesetzt. Väter sind gleichsam durch die erschwerten Umstände, die das Leben mit einem besonderen Kind mit sich bringen, belastet.

Persönliche Bedürfnisse, Wünsche und Empfindungen laufen Gefahr, verloren zu gehen. Die Gestaltung des eigenen Lebens tritt bei vielen Eltern in den Hintergrund.

Seit 2007 besteht an unserer Schule ein Team aus einer Sonderpädagogin, Felicitas Heidbüchel, und einer Physiotherapeutin, Hildegard Bleckmann, (unterstützt von weiterem Personal), das Eltern mit ihren Familien (auch Oma, Opa, Onkel, Tante, Freund, Freundin) an einem Wochenende einen Austausch über Erfahrungen und Probleme in einer persönlichen Atmosphäre anbietet. Gleichzeitig kann dem Elternwunsch nach Anteilnahme, Einfühlsamkeit, Echtheit und Zeit entsprochen werden. Eltern werden ermutigt, ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Sie werden entlastet vor allem durch die Feststellung, dass in jeder Familie Freude und Leid ihren Platz haben.

Eltern-Kind Wochenende